Darf ich vorstellen – meine Grund-ausstattung!

Eigentlich keine Grundausstattung als solche, aber vorgestellt werden soll meine Schnuckelmaus doch in aller Ausführlichkeit:

Die 8-jährige Hündin, die mit mir reist, habe ich schon seit 6 Jahren. Laki kommt aus dem Tierheim und ist eine bescheinigte Mischung aus Australian-Cattle-Dog und Hannoverschem Schweißhund. Sie bleibt überhaupt nicht gern allein, immer wieder ein Problem. Allerdings ist sie so auf mich fixiert, dass sie niemals weg läuft, was mir bei meinen früheren Hunden durchaus des Häufigeren passiert ist. Da sie schon schwere Krebserkrankungen hatte, wird sie „gebarft“, was heißt, sie bekommt nur rohes Fleisch und zerkleinertes Gemüse zu fressen. Das hört sich für Reisende erstmal kompliziert an, ist aber tatsächlich recht einfach. Ich lerne durch Laki beim Fragen nach Resten viele außerordentlich nette Fleischer und Fischverkäufer kennen, vor allem im Ausland.

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Laki auf ihrem Lieblingsplatz im Wohnmobil: „Geht’s jetzt gleich los? Ich bin schon mal da!“

Dann braucht es noch das Wohnmobil. Ich habe es im letzten Herbst ausgeliefert bekommen, einen Fiat Ducato, ausgebaut von Westfalia als Amundsen 540D. Für ihn habe ich mich entschieden, weil ich zwei tiefliegende Betten bei möglichst kurzer Fahrzeuglänge haben wollte. Wie viele Camperinnen muss ich mich permanent beherrschen, dass ich nicht ständig neue soooo praktische Dinge fürs Wohnmobil kaufe und sie mitnehmen will. Da ist es schon ganz gut, dass ich in dem Fahrzeug wirklich wenig Platz zur Verfügung habe. Trotzdem hat heute wieder ein neues Teil den hürdenreichen Weg ins Auto geschafft: die Nasse-Kleider-Stange für das Bad, ein Geschenk meiner Schwester …

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… aus dem skandinavischen Möbelhaus mit den vier Buchstaben.

Mir kommt tatsächlich zu Gute, dass ich schon viel mit Wohnmobilen unterwegs war und daher ziemlich sicher weiß, was ich brauche und was ich zu Hause lassen kann.

Und hier ein paar Impressionen:

 

 

Als drittes brauche ich für dieses Jahr eine Fotokamera, da ich nicht all die Zeit aufs Handy angewiesen sein will. Auch sie soll klein und dennoch leistungsfähig sein, so greife ich beim Angebot des „Ichbindochnichtblöds“ zu und entscheide mich für eine Canon EOS M50 zu einem sensationellen Preis. Als ich dort zappelig und aufgeregt an der Kasse stehe um sie zu bezahlen, schlägt mein Herz so laut und unbändig, dass ich meine, die Kassiererin müsste mich erstaunt und geschockt ansehen. Doch sie scheint so etwas öfter zu haben. Erst als ich mich vor lauter Aufregung beim Eingeben der Pin-Nummer zweimal vertippe, blickt sie mich kurz indigniert an. Ein geschäftstüchtiges „Aufwiedersehen“, und schon bin ich draußen.

Die nächsten Tage sind erfüllt vom Herumprobieren mit der neuen Kamera. Motive sind natürlich Laki, Blumen, mein Mittagessen und vor allem die Enkel. Schnell wird klar, dass ich gerne ein Makro und ein Tele haben will, aber vorerst muss das noch warten.

 

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